Fitnessnahrung allein macht nicht fit
Als Fitnessnahrung bezeichnet man Nahrungsmittel, die durch eine bestimmte Zusammensetzung ihrer Bestandteile den Körper bei seiner Regeneration, zur Stärkung der Ausdauer oder beim Muskelaufbau unterstützen. So können ihm vor, während oder nach hoher körperlicher Belastung die notwendigen Stoffe wie Eiweiss, Creatin, Vitamine, Kohlehydrate und Mineralien zugefügt werden, ohne ihn mit unnötigen Fetten zu belasten.
Fitnessnahrung gibt es in Form von Riegeln, als Pulver zur Zubereitung von Getränken, als Gel oder auch in Tablettenform. Wer allerdings glaubt, dass man durch den Verzehr von Eiweissriegeln oder Powerdrinks wie von selbst zum Hochleistungsportler wird, befindet sich auf dem Holzweg. Fehlt es an der entsprechenden Belastung und Bewegung, verpufft die ganze Energie ebenso schnell wie sie zugeführt wurde. Selbst wer regelmäßig Sport treibt, durch Krafttraining oder Ausdauertraining, muss genau darauf achten, das er auch genau die Fitnesspräparate in den richtigen Mengen zu sich nimmt, die für seine Zwecke die geeigneten sind. Meist sind es Kombinationen aus verschiedenen Eiweißen oder Creatin und Kohlehydraten in Kombination mit wichtigen Mineralien und Vitaminen und manchmal auch Hormonen. Zwar könnte man diese Stoffe auch durch eine ausgewogene normale Ernährung zu sich nehmen, jedoch würde dies viel mehr Aufwand in der Zubereitung bedeuten und für unterwegs sind die praktischen Energielieferanten einfach durch nichts zu ersetzen.
Auch zum Abnehmen kann man Fitnessnahrung einsetzen, wenn man gleichzeitig sein gesamtes Ernährungsprogramm umstellt und die gelieferte Energie auch ausschöpft. Denn es würde andererseits eher schaden als nützen, wenn man einen Fitnessriegel nach einem üppigen Mahl als Nachtisch verzehrt, anstatt die berühmten tausend Schritte zu tun. ©
